Donnerstag, 21. April 2016

Rezension "Wer war Alice" von T.R. Richmond

broschiert
Goldmann Verlag 
445 Seiten
Preis 14,99€
Roman


Meine Bewertung: 3 von 5 Buchsternchen



Wer ist Alice und warum ertrank sie in einem Fluss?

Alice war Studentin, Journalistin, Tochter und liebte es lang auszugehen. Sie kämpfte für mehr Sicherheit an einer Brücke, damit niemand dort reinfällt, doch genau dort ertrank Alice. War es Mord? Dies ist ihre Geschichte.

Meine Meinung zum Inhalt

Irgendwie war ich überrascht wie es eigentlich geschrieben worden ist. Das Ganze wird über Zusammenschnitte aus Briefen, email, Chatverläufen und Blogposts erzählt. Es werden Facebook und Twitterverläufe gezeigt um herauszubekommen was genau passiert ist und wieso das alles passiert und vor allem möchte ein Professor noch wissen, wer Alice Salmon war. Anhand dieser ganzen Textausschnitte vertieft sich der Leser in diesen Fall. Der Leser wird somit so zu einer Art Ermittler und fummelt sich die Geschichte nach und nach zusammen. An sich mal eine nette Idee, wenn sie denn auch spannend umgesetzt worden wäre. Ich fand mich schnell gelangweilt vor, da ich irgendwie nichts interessantes über Alice herausfand  und ich es auch schwierig fand mich auf den Inhalt zu konzentrieren und herauszufiltern was nun wichtig erscheint und ich immer am Überlegen war ob ich sie nun gemocht hätte oder ehr bedauert hätte. Sie scheint einfach ein Leben geführt zu haben, welches mir nicht geläufig ist und ich auch damit nichts anzufangen wusste, auch hat mich dieser Professor gelangweilt. Irgendwie hat mir der Pep gefehlt, der mich mit Spannung an den Seiten kleben lässt.

Kurzfazit
 
Es war wohl nicht so mein Fall, auch hab ich nun feststellen müssen das solche Art Geschichten mich ehr nicht interessieren. Auch gut zu wissen. Zum Schreibstil kann man nur sagen, aus Briefen und Ausschnitten lesen, strengt unglaublich an und gefällt einfach nicht Jeden. Alice Leben mag die jüngere Generation mehr anziehen für mich ehr nichts.

Bestes Zitat in dem Buch: Eine Lüge ist um die halbe Welt, ehe die Wahrheit die Stiefel anhat.


Donnerstag, 14. April 2016

Rezension zu "Als wir Schwestern waren"von Marie Jansen

TB mit 385 Seiten
Blanvalet Verlag
Roman/Familiengeschichte/Krieg
Preis 9,99€

Meine Bewertung


Um was geht es



Hamburg 1905. Vivianne und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die freiheitsliebende Vivianne schleicht sich des Nachts immer gern auf das Nachbargestüt und begegnet dort einem französischen Kunstreiter  Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist fasziniert von dieser schillernden Welt und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth in einer unglücklich, kinderlosen Ehe – bis sie ein Baby vor ihrer Haustür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und würde alles dafür tun um es bei sich zu behalten.

Meine Meinung

Ich hatte Lust wieder auf eine ausgefallene Familiengeschichte und diese hat es wirklich in sich. Ich habe sie geradezu verschlungen. Sie ist unglaublich detailliert geschrieben und gerade die historischen Kriege und wie die Menschen in diesen Zeiten gelebt haben war unglaublich realistisch erzählt. Ich konnte mit den beiden Schwestern und deren Familien mitfühlen, wie diese gehungert haben, es schwer hatten wenn diese auch noch Angst vor Verfolgung haben mussten. Dazu noch die Angst es der Familie nicht Recht zu machen. Elizabeth beugt sich der Familie, heiratet einen Mann der sie nie glücklich machen kann eine kinderlose Ehe zu führen und dann noch nicht mal zu wissen, ob sie jemals ihre Schwester wiedersehn wird. Auf der anderen Seite die Schwester die rebelliert, sich einem Zirkus anschließt und selbst ein Star der Manege wird und glücklich aber unter beschwerlichen Zuständen leben muss. Beides starke Persönlichkeiten auch wird der Krieg dazu beitragen das sie sich ehr entfernen statt sich anzunähern.

Das Ganze fängt aber mit einer Auktion an, in der Simone den Auftrag erhält einen Sattel und einen Koffer zu ersteigern. Als ihr Auftraggeber sich nicht meldet öffnet sie die Kiste und entdeckt Briefe und Tagebücher. In diesen befindet sich die Geschichte von Elizabeth. Simone  gräbt tiefer und gerät selbst mitten in den Sog dieser vergangenen Zeit.

Mein Fazit

Was soll ich noch groß schnaken, lest es einfach selbst und findet  heraus wie die Geschichte endet. Taucht ein in die bunte Welt des Zirkus, erlebt die Kriege und die Menschen die in dieser Zeit lebten und erlebt so manche Überraschung mehr. Ein Abtauchbuch.

Sonntag, 3. April 2016

Rezension " Spellcaster " Dunkler Bann von Claudia Gray

broschiert
304 Seiten
14,99€ link
Teil 2 
Teil 1 Spellcaster Düstere Träume

Meine Bewertung : 4 von 5 Buchsternchen 




Spellcaster „dunkler Bann“ von Claudia Gray Teil 2 der Hexenreihe.





Endlich kann Nadia aufatmen: In der Nacht von Halloween ist die dunkle Zauberin Elizabeth in den Flammen umgekommen. In Mateo hat sie ihre große Liebe gefunden und ebenso einen starken Verbündeten. Das magische Band zwischen beiden verleiht ihr neue Kräfte. Doch Nadja ist noch keine fertige Hexe und muss noch viel lernen. Doch Elizabeth ist nicht umgekommen und fordert Nadja auf sich ihr anzuschließen und von ihr zu lernen. Wird Naja darauf eingehen?



meine Meinung

Ich bin kein Freund von Rezensieren von zweiten Teilen, aber hier mach ich eben eine Ausnahme, weil ich den zweiten Teil als Rezensionsexemplar zugesendet bekommen habe. Der erste Teil war schon richtig gut und ich liebe Hexen egal wie. Hier gibt es Hexen und Zauberinnen und Dämonen. Alles zusammen ergibt, dass eine interessante und spannende Geschichte.


Meist ist es bei zweiten Teilen so, dass die so eine Art Zwischenband sind und meist nicht ganz so stark daherkommen wie der erste Teil, aber hier geht es einfach mal spannend weiter. Das Elizabeth nicht gestorben ist, war mir einfach schon zum Ende hin, des ersten Teils klar gewesen, da Nadja noch zu sehr die Erfahrung fehlt, und es zudem auch viel zu einfach gewesen wäre. Nun ist es amtlich und Nadja muss nun endlich lernen, ihr Schicksal anzunehmen. Leider wird im zweiten Teil zu viel gequatscht und zu wenig gezaubert. Das wäre das einzige Manko, auch die Liebe zu Mateo  konnten die beiden nicht wirklich ausleben. 

Ich finde die Stadt Captive’s Sound super interessant und das nicht nur vom Namen her. Diese Stadt wird vom Unheil überschwemmt und die Menschen bleiben dort und unternehmen nicht viel. Auch ist mir unbegreiflich das sie von diesen ganzen Hexenkram der dort um sich greift nichts mitbekommen. Ich hab immer auf den großen Knall gewartet. Ich finde diese Stadt schon genial. Da wohnt eben was besonders dämonisches.

Fazit
 
 Ansonsten sind beide Teile für Jugendliche und Erwachsende gleichermaßen lesenswert. Ich hatte viele vergnügliche Stunden mit den beiden Büchern. Ich freu mich nun auf den dritten Teil und dieser muss nun auch kommen. Für Fantasy Leser eine Muss.

Vielen Dank an 
http://www.bloggdeinbuch.de/