Mittwoch, 30. März 2016

Rezension "mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag

HC Cover
heyne fliegt Verlag
Jugendbuch/Roman
367 Seiten
14,99€ 
auch als ebook erhältlich




Du kannst dir nicht aussuchen, wann du die große Liebe triffst…

Tessa hat immer auf den richtigen Moment gewartet. Den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Alles in ihrem Leben war durchgeplant, alles sollte perfekt laufen in ihrem Leben. Alles was Tessa dachte ist, sie hätte genug Zeit dafür. Doch die hat sie nicht. Tessa wird sterben und das schon ganz bald. Wir reden hier nicht mal von Monaten mehr, sie hat nur noch Wochen Zeit all das zu erleben wofür andere Jahre brauchen. Tessa ist wütend, verzweifelt- bis sie auf Oskar trifft. Oskar ist derjenige der ihr das Leben in diesen Wochen zeigen kann, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat. Er schenkt ihr einen Sommer-ein Sommer der perfekt sein wird.


meine Meinung
 
Eigentlich stehe ich gar nicht auf diese Thematik, scheue ich mich vor, andere Bücher mit ähnlichen Thematik wie der Teufel das Weihwasser. Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar zugesendet bekommen. Nun stand ich da und wollte das Buch auch nicht verteufeln und hab auch ganz mutig durchgehalten, fast bis ganz zum Schluss als auch meine Tränen geflossen sind.
Ich muss zugeben das Buch ist gar nicht so schlecht geschrieben auch wenn es meinen Geschmack im Ganzen nicht trifft. Ich mag ganz gern Schnulzen und das ist auch eine –irgendwie. Das ganze schmachten zu diesen Jungen dann dieser Road Trip, das muss man mögen um der Geschichte überhaupt bis zum bitteren Ende zu folgen. Ich muss zugeben, das mir der verlauf nicht so ganz zugesagt hat. Die Protagonisten sind mir zu jung gewesen und viele Sachen waren mir zu übertrieben. Der Schreibstil ist aber ganz gut, leicht und locker von der Leber weg erzählt.

Fazit
 
Es wird wohl nie Bücher mit dieser Thematik geben, wo ich sagen kann dass mir die gefallen haben. Es ist einfach nicht jedermanns Thema und die Leser die auf sowas abfahren, die auch das Schicksal ist ein mieser Verräter mochten, können hier auf jeden Fall zuschlagen.



Mittwoch, 23. März 2016

Rezension "Das Seehaus" von Kate Morton

HC Cover mit Schutzumschlag und Lesebändchen
605 Seiten
Diana Verlag
Genre/ Familiengeschichte Vergangenheit/Gegenwart
Preis 22,99€

OSTERTIPP



Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft.



Cornwall 1933: Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mittsommernachtfest auf dem herrschaftlichen Familienlandgut entgegen. Noch niemand ahnt was in dieser Nacht geschehen wird, doch diese Nacht verändert die Familie von Grund auf und wird die Familie auseinanderreißen.

Siebzig Jahre später stößt die Polizistin Sadie auf dieses Haus am See. Alles sieht so aus, als habe die Familie das Haus überstürzt verlassen, doch warum kam die Familie nie wieder zum Haus zurück? Sadie erfährt das damals ein Kind verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, die zu einer verbotenen liebe und tiefer Schuld.

Meine Meinung


Zum Cover sag ich nur so viel, es sprach mich sofort an, es ist so toll gestaltet das man es sofort zur Hand nehmen möchte. Es versprüht schon allein vom Cover her, was Geheimnisvolles. So landete diesen Monat, auch dieses Buch zu meinen Händen.

Die Geschichte beginnt mit Alice einem kleinen Mädchen das mit ihrer Familie, im Haus am See lebt.

Alice hat eine blühende Fantasie und möchte später mal Schriftstellerin werden. Dazu hat sie vom Vater ein Notizbuch bekommen, wo sie ihre ersten Versuche startet. Hilfe bekommt sie von einem Gärtner, der kurzzeitig im Dienste der Familie steht. Alice mag ihn sehr, da er auch unheimlich gut aussieht und ihr auch wertvolle Tipps gibt, wenn sie in ihren Überlegungen stecken bleibt.

Man lernt nun nach und nach die Familie besser kennen und kann sich auch nach und nach in dieser Zeit einfinden.


Das wechselt aber von Kapitel zu Kapitel, denn die Polizistin ermittelt in einer anderen Zeit ebenso, das Leben dieser Familie. Sadie möchte herausfinden, was im Haus am See passiert ist.

Man reist in der Zeit hin und her. Man taucht ab in den Landschaften von Cornwalls und man reist auch nach London in der Gegenwart, wo Alice inzwischen gut betagt, immer noch Kriminalromane schreibt und scheinbar auch mehr weiß, als sie verraten möchte. Sadie versucht mit Alice in Kontakt zu kommen, aber so einfach gestaltet sich das nicht.


Fazit


Ich mochte diese Herangehensweise Vergangenheit und Gegenwart sehr gern, mochte den Schreibstil, die Charaktere die aber nie alles preisgegeben haben, sehr gern. Die Geschichte ist komplex, man muss sich also drauf einlassen, dass dieses Buch sich nicht so schnell weg liest, wie manch anderes Buch. Ist man aber erstmal drin, reißt einen nichts mehr so schnell davon weg. 

Das Buch eignet sich zum Verschenken zu Ostern, für die Freundin die ebenfalls gern liest oder auch die Mutti oder die junggebliebene Oma. Wer zu Ostern nichts vorhat, kann es sich über die Feiertage  auf dem Sofa gemütlich machen und sich wegträumen.

Samstag, 12. März 2016

Rezension "Taking Chances" Im Herzen bei Dir von Molly McAdams

TB 
Preis 9,99€
476 Seiten

Meine Lesebewertung 2,5 bis 3 Sterne


Zum Inhalt



Harper wächst unter dem strengen Regiment ihres Marine Dads auf. Die Tage sind gezählt denn Harper wird aufs College gehen und endlich kann sie bei jungen Leuten mitreden, wenn es um Partys und Jungs geht. Bei ihrer allerersten Party trifft sie auf den sexy Chase. Chase ist genau der Typ den ihr Dad hassen würde, denn Chase lässt nichts bei Frauen anbrennen. Doch dann trifft sie auf Brandon und verliebt sich in den netten und smarten Kerl, der so gar nichts mit Chase gemein hat. Doch Chase geistert nach wie vor durch ihren Kopf, zumal es der Bruder ihrer Mitbewohnerin ist.


Meine Meinung

Es fing ziemlich gut an, war eine nette Story und versprach auch nicht langweilig zu werden. Doch schnell merkte ich das Harper so gar kein Charakter ist, mit dem ich mich identifizieren möchte. Ich mag sie leider gar nicht. Sie kommt völlig neu an diese Schule und direkt wird sie in eine Party hineingeworfen die sie scheinbar eigentlich überfordert und sie scheint aber bei den Jungs dort ganz schön anzukommen, denn direkt trifft sie auf zwei heiße Geschosse und verlieben auf beiden Seiten ist kein Problem. Doch das nebenher Schule und Leben wird irgendwie unwichtig, nur noch Harper und ihr Geschwader ist wichtig und die ganze Story dreht sich auch nur darum. Es zieht sich wie Kaugummi und Harper wird einem immer unsympathischer, genauso wie ihr Dad. Der taucht eigentlich gar nicht weiter in Erscheinung. Ich frag mich warum man Harper überhaupt einen Dad zur Hand gegeben hat wenn dieser ein absoluter Fehlgriff in der Besatzungsliste ist? Das Ganze wird zur Mitte hin so richtig absurd, sry ich kann es nicht anders beschreiben aber es passiert etwas was mich stark zum Verzweifeln brachte. Ich hab mich dann bis zum Ende gequält und gedacht, man wann ist diese Face endlich zu Ende.

Die ganze Story ist viel zu lang, völlig aus der Luft gegriffen und die Charaktere sind allesamt ziemlich schwache Wesen. Welcher Mensch klammert sich derart an eine Person egal was diese auch tut, man verzeiht ohne Ende. Diese ganze Kriecherei ging mir dermaßen auf die Nudel, einfach unglaubwürdig. Da kam in mir die Frage auf-was hat die was andere nicht haben und möchte ich so eine jemals sein? Definitiv bin ich froh so eine nicht zu sein.

Fazit

Für junge Mädels vielleicht was zum schmachten, für ältere ehr nichts. Leider sehr unglaubwürdig. Zieht sich zu lang.



Vielen Dank an
http://www.bloggdeinbuch.de/