Sonntag, 29. November 2015

Rezension zu "Der Distelfink" von Donna Tartt

Taschenbuch/broschiert
Goldmann Verlag
Preis 12,99€
1024 Seiten
Roman

meine Bewertung : 4 von 5 Buchsternchen

Theo Decker ist dreizehn Jahre alt, als er bei einem tragischen Unglück seine Mutter verliert. Er versinkt in Trauer. Auch das Gemälde des Distelfinks, das er an diesem Tag aus dem Museum gestohlen hat, tröstet ihn wenig. Trost spenden kann es nicht. Theo kommt erst bei seinem Freund Andy unter, später geht er sogar nach Las Vegas. Mit jedem Jahr das vergeht zieht es Theo weiter in die kriminelle Richtung und er droht ganz abzurutschen.


Zur Ausgabe

Ich habe die Taschenbuchausgabe gelesen und dazu wollte ich auf jeden Fall auch mal meinen Senf abgeben. Das Buch ist unglaublich dick und auch die Seiten sind sehr dünn. Das ganze merkt man dann auch beim Lesen, denn das Buch liest sich sehr labbrig und irgendwann klappt es schon ganz auseinander und man kann es sogar wie eine Zeitung nach hinten klappen, es fällt schon fast von allein in diese Richtung. Das Buch sieht irgendwann  unglaublich zerlesen aus, selbst wenn man beim Lesen aufpasst, wird es schnell aussehen wie mehrmals gelesen. Mehr Leserillen kann man in einen Buch nicht reinbekommen. Ich konnte es daher aber sehr bequem im Bett lesen, da man es in einer Hand super halten konnte.

Zum Inhalt

Wahrlich ein Meisterwerk und das nicht nur vom Schreibstil her. Es ist unglaublich dick und hat leider auch viele Längen aber deswegen ist die Story an sich nicht langweilig geschrieben. Leider hat mich das mit den vielen Drogen gelangweilt, eigentlich wurde es immer mehr und nervt irgendwann nur noch. Für mich auch mehr als schlecht nachvollziehbar, da ich selbst total gegen Drogen aller Art bin. 

Auch seine Trauer mit seinen Handlungen, war für mich schwer vorstellbar. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass Theo mehr aus seinen Leben macht. Aber wenn die Vorbilder nicht die Vorbilder sind, für die man sie hält gestaltet sich das Danach schwer. Theo fand ich auch schon sehr labil und verantwortungslos wie er sein Leben gestaltet, so ohne wirkliche Ziele im Leben. Er verliert immer mehr die Bodenhaftung und man schaut entsetzt zu wie Theo immer mehr in eine richtige Krise rutscht.

Fazit



Allgemein möchte ich nicht ewig rumlabbern oder zu viel verraten, weil es sich auf jeden Fall lohnt die Geschichte mal zu lesen, wenn man durchhält wird man auch am Ende belohnt und kann von sich behaupten eine richtig dicke Schwarte gelesen zu haben. Zurecht ein Bestseller über das sich das diskutieren lohnt. Eine riesen Herausforderung der man sich getrost mal stellen kann.


  Vielen Dank an das Bloggerportal die diese Ausgabe mir zur Verfügung gestellt haben.



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