Freitag, 2. Oktober 2015

Rezension Lilli Beck " Glück und Glas"

blanvalet Verlag
508 Seiten
HC 
19,99€
Schicksal/Biografie
Sprache deutsch


Meine Bewertung



Glück und Glas, wie leicht bricht das?

In diesem autobiografischen Roman geht es um 2 Freundinnen die beide am 7. Mai 1945 geboren werden. Marion und Hannelore stammen aus unterschiedlichen Verhältnissen, wachsen trotz allem zusammen auf. Die schweren Zeiten schweißen zusammen, trotzdem geht jede ihren eigenen Weg immer im Blick das persönliche Glück. Als jedoch Marion sich in den falschen Mann verliebt, bricht die Freundschaft auseinander und erst Jahre später kommt es zur Aussprache. Der 70.Geburtstag der beiden steht vor der Tür. Wird Hannelore kommen, oder steht die Vergangenheit wieder im Weg?

Meine Meinung

Es ist ein Schicksalsroman der feinsten Sorte, denn das Buch liest sich äußerst spannend, wie ein Krimi. Es wird aus der Sicht der beiden Mädchen oder später Frauen erzählt und springt in der Zeit immer weiter voran. Wir beobachten das Leben der Beiden.2015 bereitet sich Marion auf Besuch vor, denn der 70. Geburtstag der beiden Freundinnen steht an. Eigentlich feierten sie immer zusammen mit Kartoffelsalat und Würstchen. Ihren Geburtstag wollen sie nochmal zusammen feiern. Dabei erinnert sich Marion an ihr Leben und man springt mit ihr durch die Zeit um zu erfahren was den Bruch verursacht hat.

Hat man einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch kaum aus der Hand legen, so spannend ist es. Man leidet mit Marion die es wahrlich nie leicht hatte, trotz gutes Aussehen, man leidet und freut sich mit ihr. Hannelore ist mit den goldenen Löffel in der Hand geboren, trotzdem ist sie immer auf dem Boden geblieben. Als sie sich verliebt scheint sie endlich auch mal Glück in der Liebe  zu haben, doch leider, fällt auch sie in ein tiefes Loch. Man merkt dass es Beiden um das persönliche Glück in erster Linie geht, denn immer wieder blicken sie auf die andere, die scheinbar immer noch ein besseres Leben führt, als man selbst. Man neidet dem anderen sein Glück, weil man selbst es gerade nicht für sich gepachtet hat. Dabei könnte es so einfach sein.

Wir wandern mit den beiden Schwestern auch durch die Jahrhunderte erleben die Hungersnot, die Arbeitslosigkeit und den Fall der Mauer. Elvis lebt und fällt. Viele Erinnerungen floppen immer wieder auf und gerade das macht das Buch mehr als lesenswert.

Fazit
 
Wer einfach mal richtig abtauchen will in eine wunderbar geschriebene Geschichte, der möge ganz schnell zugreifen. Für mich 5 Sterne +.

Kommentare:

  1. tolle Rezension, Danke! Jetzt fühle ich mich darin bestätigt es auch lesen zu wollen :-)

    Bin gleich mal als leser da geblieben.

    Mein Blog:
    http://bibliophilias-buecherhimmel.blogspot.de/

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    1. oh vielen Dank,das ist ja voll lieb.Ja das Buch muss man lesen,es ist richtig toll und authentisch geschrieben.Kannst mir ja mal Bescheid geben wie es dir gefallen hat.Danke für dein Abo.LG Aleena

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  2. Und ich bin auch gleich als Leser da geblieben, da wir einen ziemlich ähnlichen Büchergeschmack haben! =) Ich fand "Glück und Glas" wirklich sehr gut und einmnal ein bisschen anders. Auch über die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg wird eigentlich weniger geschrieben und ich fand diese teils leicht autobiografische Geschichte wirklich gut!
    Liebe Grüße aus Österreich
    Martina
    http://martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

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    1. Danke für deine Nachricht,liebe Martina und auch für das Abo.Ich freu mich über jeden leser den ich erreichen kann.Ja Glück und Glas ist ein wirklich tolles Buch,ich könnte dir noch das Buch Schloss aus Glas empfehlen.Ist eins meine Lieblingsbücher schlechthin.Ist auch so ähnlich geschrieben.LG Aleena

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