Dienstag, 28. Juli 2015

Rezension Amy & Matthew - Was ist schon normal? von Cammie McGovern

360 Seiten
Jugendbuch/Liebe/Behinderung
Heyne Verlag
Preis 14,99€
erschienen am 30.03.2015
Lesealter ab 14. Jahren

Meine Bewertung: 4 von 5 Buchsternchen


Zum Inhalt

Die 17 jährige Amy ist ein besonderes Mädchen. Sie ist unglaublich klug will eigentlich auch witzig sein und endlich Freunde finden, was sich als sehr schwierig erweist. Amy kann nicht sprechen und ohne Gehhilfe auch nicht laufen, trotzdem kann man sich mit ihr unterhalten. Doch viele scheuen davor, mit einem Computer zu sprechen, statt ihre Stimme zu hören, zurück. Amy‘s Mom hat sich was ausgedacht, um es endlich zu schaffen dass man Amy nicht übersieht. Sie startet ein Pilotprojekt mit Unterstützung der Schule, um Amy eine reale Chance zu geben, neue Leute kennen zu lernen. Jeden Tag soll ein Mitschüler, der dafür Geld bekommt Amy durch den Tag, helfen und ihr seine Freunde näher bringen. Am meisten freut sich Amy auf Freitag, da kommt Matthew dran, mit ihr den Tag zu verbringen. Doch Matthew hat selbst Probleme, Freunde zu finden.

Meine Meinung zum Buch

Ich hab mich etwas gescheut, zu dem Buch zu greifen. Vom Klappentext hat es mich total angesprochen, weil es mal nicht so eine typische Love, Jugend Geschichte ist, die man so kennt. Ich habe so viele Meinungen, zu dem Buch schon vorher gelesen und viele fanden das Buch nur so lalala bis ganz gut. Mir wollte das Buch gefallen, gerade wegen der Story, weswegen ich immer wieder doch zu einem anderen Buch gegriffen habe, statt zu diesem.

 Dann endlich war ich in Stimmung, der Hype ums Buch abgeflacht, so dass ich nun Lust hatte, das Buch ebenfalls zu lesen. Ich mochte von Anfang an Amy und Matt die beide so verschieden, so unglaublich interessant sind, in ihrer Art. Ich mochte wie die beiden kommuniziert haben und wie beide sich langsam angenähert haben. Matt wollte Amy unbedingt gefallen und tat sich schwer mit den Aufgaben die Amy immer von ihm verlangt hat. Matt wollte in ihrer Nähe sein aber dann passiert etwas was beide für eine Weile trennt. Das alles zieht sich zwar etwas in die Länge, ich hab richtig lange für das Buch gebraucht auch um das gelesene erstmal zu verarbeiten.

 Ich fand es herrlich über die Beiden zu grübeln, das hat mich immer noch nach dem lesen beschäftigt. Ich fand die Charaktere tiefgründig und emotional. Ich mochte das Buch richtig gern und bin froh, dass ich doch noch so viel Spaß beim Lesen empfunden habe. Manchmal ist es besser, das Buch erst dann zu lesen, wenn der größte Hype durch ist um sich dann doch ganz zwanglos, auf das Buch einzulassen. 
Lest es einfach selbst mal!


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