Freitag, 20. Februar 2015

Buchrezension zu " Der Mann im Heuhaufen" von Birgit Hasselbusch

 272 Seiten
broschiert
Preis 14,90€


Meine Lesebewertung: 3 von 5 Buchsternchen



Zum Inhalt.

Charlie ist 34 Jahre und lebt seit 5 Jahren mit ihrem Partner Kai zusammen. Kai liebt das kochen und alles dreht sich um genau das. Er kocht leidenschaftlich gern gesundes und vor allem besonderes ausgefallenes und geht jede Woche zum Markt. Außerdem sucht er heimlich das Zuhause, die eigenen vier Wände, am besten auf dem Land. Charlie ist ehr eine Stadtpflanze, die das Essen, welches Kai ihr serviert isst aber nicht liebt. Sie mag lieber einfaches schnelles essen wie Pommes. Leider kommt das für Kai nicht infrage. Als Kai auch noch gemeinsam Sache mit ihrer Mutter macht will Charlie nur noch weg und alles hinter sich lassen. Sie flüchtet nach Berlin zu einer alten Freundin, doch auch da will sie lieber gleich wieder weg. Zurück mit der Bahn begegnet ihr ein Unbekannter und sie fragt noch nicht mal nach seinen Namen. Nun beginnt die Suche, die Suche nach dem Unbekannten, die Suche nach ihrem Ich. 

Meine Meinung


Vom Inhalt her, hatte es mich sofort angesprochen, so dass ich mich für dieses Buch beworben hatte. Das Cover sieht so toll aus, ich wollte unbedingt wissen ob der Inhalt auch so toll ist.

Insgesamt wurde ich jetzt nicht gerade komplett enttäuscht aber so richtig begeistert war ich auch nicht. Es ist so ein lala Buch. Man kann es lesen, es unterhält auch, aber für eine Chick-lit Geschichte muss es auch lustig sein. Zum Lachen hab ich nichts gefunden, ich hab nicht ein Mal richtig lachen können. Das Setting ging so, es spielt in Hamburg aber es fühlte sich nicht so an. Rein gar nichts davon war zu spüren.

Zur Protagonistin kann ich nur so viel sagen – ich mochte sie nicht wirklich. Sie ist nicht sympathisch. Sie geht nicht zu Herzen. Gerade wie sie mit ihrer Mom umspringt fand ich nicht gut. Zum Kai kann ich nur sagen, der kam am Anfang so besorgt rüber hat aber mehr und mehr auch meine Sympathie Punkte verloren. Sowas von egal das er da war.

Alles in allem war es für mich keine Liebesgeschichte, hatte schon leicht Dramazüge. Es ging mir nicht zu Herzen, es war irgendwie auch nicht lustig. Die Protagonistin wusste zum Teil selbst nicht, was sie genau in dem Buch verloren hatte.

Fazit

Ich gebe gerade noch 3 Sterne, allein das Cover hat einen davon verdient. Ich hab auch durchgehalten und das Buch beendet, verdient noch einen Stern und der Schreibstil an sich verdient den Letzen. Eigentlich hat mich das Buch schon ehr enttäuscht. Sry das ich hier nur bedingt eine Leseempfehlung geben kann.



Vielen Dank an 

http://www.bloggdeinbuch.de/

Donnerstag, 12. Februar 2015

Rezension - Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek von David Whitehouse

gebunden mit Schutzumschlag
315 Seiten
Sprache deutsch
19,95€ 
auch als ebook erhältlich


Meine Bewertung



Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Buches


David Whitehouse – Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek

Zum Inhalt der Geschichte

Bobby Nusku fristet sein Leben damit, dass er Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter sammelt. Inzwischen hat der Vater, der ein Alkoholproblem hat eine neue Frau. Bobby mag sie gar nicht und fühlt sich immer mehr ausgegrenzt und sehr einsam. Sunny sein einziger Freund den er überhaupt hatte, zieht weg ohne eine genaue Adresse zu hinterlassen, nur eine Nachricht hinterlässt er ihm, worin er ihm mitteilt das er ihn suchen soll. Da lernt er das Nachbarmädchen Rosa kennen, die von ein paar Jungs aus seiner Schule geärgert wird. Bobby versteckt sich, weil er genauso vor den Jungen Angst hat und sieht zu was die mit Rosa anstellen. Er freundet sich daraufhin mit Rosa und deren Mutter Val an, die einen Bücherbus im Garten stehen hat, den sie jede Woche reinigt. Doch Val bekommt auch mit wie schlecht es Bobby in Wirklichkeit geht und als es drunter und drüber geht, machen die drei und Hund Bert sich mit dem Bücherbus aus dem Staub und eine wilde Verfolgungsfahrt beginnt.


Meine Meinung

 
Ich war sofort fasziniert allein als ich den Klappentext gelesen und das Cover gesehen hatte. Das ist ein Buch für Bücherfans. Ich machte mir Hoffnungen, dass dies auch mich, in seinen Bann ziehen konnte.

Ich muss zugeben, dass es dies ganz großartig hinbekommen hat, denn ich war sofort im Buch versunken und kam auch nicht mehr davon los. Ich habe förmlich an den Seiten geklebt und die Geschichte hätte noch ewig so weitergehen können. Ich mochte die schrägen Charaktere, ich mochte Bobby und Rosa und Val, richtig gern. Auch Bert war knuffig…später kommt noch jemand dazu…wer verrat ich nicht. 

Ich fand das Setting mit dem Bücherbus absolut grandios. Wie kommt man nur auf solche Ideen? Lesetipps gab es ebenfalls, worauf ich nun richtig Lust bekommen habe, diese ebenfalls zu lesen. Die meisten sind aber sehr bekannte Klassiker.

Ich finde die Geschichte war sehr rund und ist für jedes Alter empfehlenswert.

Ein Lesehighlight ohne Frage.


Sonntag, 8. Februar 2015

Love Letters To The Dead von Ava Dellaira

413 Seiten
gebunden und als ebook erhältlich
gebunden 17,99€
Sprache deutsch
5 von 5 Buchsternchen

Lesetipp!!!!


Alles beginnt mit einem Brief, oder doch nicht? Alles beginnt damit das Laurel ihre große Schwester verloren hat und nachdem sie die Schule gewechselt hat, ihre Mutter weggezogen und sie nun teilweise bei ihrer Tante und ihrem Vater wohnt und im Englischunterricht sitzt und einen Brief an einen toten berühmten Menschen schreiben soll. Laurel nimmt Kurt Cobain der Lieblingssänger ihrer Schwester. Ihm schreibt sie immer wieder Briefe und auch anderen toten Personen die es verdient haben, das Laurel ihnen, über das Leben mit ihrer Schwester erzählt. Stück für Stück öffnet sich Laurel diesen toten Menschen bis zum alles entscheidenden letzten Brief. Den Brief an ihre tote Schwester.


Ich war schon überzeugt vom Cover und konnte einfach nicht glauben das dieses Buch schlecht sein könnte….es musste einfach gut sein….und ehrlich gesagt es ist toll. So voller Liebe und auch einer gewissen Traurigkeit, auch nie langweilig. Der Schreibstil ist was Besonderes, denn alles wird hier in Briefform erzählt. Dabei kommen Weisheiten aus den Briefen alla Forrest Gump. 


Man erfährt viel aus der Vergangenheit, wie Laurel mit May erwachsen wurde, die große Schwester wie sie ihre kleine Schwester beschützen wollte, indem sie sich Feenflügel wachsen lassen hat. Trotzdem konnte May ihre kleine Schwester nicht beschützen und dies endete tragisch. Laurel gibt sich immer noch die Schuld an dem Unfall, auch fühlt sie sich von der Mutter die nach dem Tod ihrer einen Tochter, für die andere nicht mehr da war, verlassen. Laurel verarbeitet in diesen Briefen ihre Schuld, Trauer ihre Wut warum sie einfach weg ist und sucht nach Antworten warum das Leben auch so hart sein kann. Diese Briefe helfen Laurel zurück ins Leben und zeigen wie verletzlich eine Seele sein kann.



Sehr emotional, tiefgründig und nachdenklich geschrieben. Es geht unter die Haut und lässt einen langen Nachhall zurück.