Mittwoch, 25. Mai 2016

Rezension "Coco und das Geheimnis des Glücks" von Niamh Greene

TB 
Goldmann Verlag
352 Seiten
Familienglück
Sprach deutsch
Preis 8,99€


Meine Bewertung 3 von 5 Buchsternchen

Um was geht es



Coco hat ihre Mutter im Alter von 13 Jahren verloren. Sie liebte Coco Chanel und daher kam auch der Name zustande. Nun ist Coco eine erwachsene Frau und führt das Antiquitätenladen ihrer Familie weiter. Nebenbei muss sie für den Laden auch neue Dinge ersteigern. Sie scheint ein glückliches Händchen zu haben, als ihr in einer der ersteigerten Kisten eine echte Chanel Tasche in die Hände fällt. Nachdem auch feststeht, dass diese auf jeden Fall echt ist, möchte sie gern mehr über den alten Besitzer der Tasche wissen. In einem Geheimfach in der Tasche entdeckt sie einen alten Liebesbrief und ihre Neugier ist geweckt. Jetzt muss sie die Besitzerin doch ausfindig machen, ein Grund dass der Brief in die richtigen Hände gelangt, hat sie ja nun.


Meine Meinung
 
Ich hab irgendwie gedacht, dass es ein lustiger Frauenroman sein könnte, so mit Liebe und Pleiten, Pech und Pannen. Darauf hatte ich auch voll Lust. Schnell stellte ich fest, dass dem hier so nicht war. Es ist eine nette und adrette Familiengeschichte mit ein wenig Historie. Ich bin jetzt kein Fan von Chanel und zum Glück muss ich mich auch nicht weiter mit der Marke in diesem Buch befassen, da dies nur am Rande relevant ist. Coco ist eine junge Frau die den Richtigen irgendwie auch nicht gefunden hat, ziemlich zurückgezogen ihrer Arbeit nachgeht und eigentlich auch sehr entspannt lebt. Da gibt es keinen bösen Ex und es ist auch kein neuer der drauf wartet jemals zuschlagen zu können. Alles dreht sich um das herausfinden, wem die Handtasche gehört hat und wie der Brief in die richtigen Hände gelangt. Ok das war’s. Zwischendrin gab es immer wieder  Abschnitte die einfach richtig schön zu lesen sind. Was wirklich Weltbewegendes hab ich aber leider nicht finden können.


Fazit
 
Alles in allem kann man es lesen, es lässt einen aber nicht sehr viel Raum großartiges und weltbewegendes in der Geschichte wiederzufinden. Irgendwas fehlt halt immer.





Donnerstag, 21. April 2016

Rezension "Wer war Alice" von T.R. Richmond

broschiert
Goldmann Verlag 
445 Seiten
Preis 14,99€
Roman


Meine Bewertung: 3 von 5 Buchsternchen



Wer ist Alice und warum ertrank sie in einem Fluss?

Alice war Studentin, Journalistin, Tochter und liebte es lang auszugehen. Sie kämpfte für mehr Sicherheit an einer Brücke, damit niemand dort reinfällt, doch genau dort ertrank Alice. War es Mord? Dies ist ihre Geschichte.

Meine Meinung zum Inhalt

Irgendwie war ich überrascht wie es eigentlich geschrieben worden ist. Das Ganze wird über Zusammenschnitte aus Briefen, email, Chatverläufen und Blogposts erzählt. Es werden Facebook und Twitterverläufe gezeigt um herauszubekommen was genau passiert ist und wieso das alles passiert und vor allem möchte ein Professor noch wissen, wer Alice Salmon war. Anhand dieser ganzen Textausschnitte vertieft sich der Leser in diesen Fall. Der Leser wird somit so zu einer Art Ermittler und fummelt sich die Geschichte nach und nach zusammen. An sich mal eine nette Idee, wenn sie denn auch spannend umgesetzt worden wäre. Ich fand mich schnell gelangweilt vor, da ich irgendwie nichts interessantes über Alice herausfand  und ich es auch schwierig fand mich auf den Inhalt zu konzentrieren und herauszufiltern was nun wichtig erscheint und ich immer am Überlegen war ob ich sie nun gemocht hätte oder ehr bedauert hätte. Sie scheint einfach ein Leben geführt zu haben, welches mir nicht geläufig ist und ich auch damit nichts anzufangen wusste, auch hat mich dieser Professor gelangweilt. Irgendwie hat mir der Pep gefehlt, der mich mit Spannung an den Seiten kleben lässt.

Kurzfazit
 
Es war wohl nicht so mein Fall, auch hab ich nun feststellen müssen das solche Art Geschichten mich ehr nicht interessieren. Auch gut zu wissen. Zum Schreibstil kann man nur sagen, aus Briefen und Ausschnitten lesen, strengt unglaublich an und gefällt einfach nicht Jeden. Alice Leben mag die jüngere Generation mehr anziehen für mich ehr nichts.

Bestes Zitat in dem Buch: Eine Lüge ist um die halbe Welt, ehe die Wahrheit die Stiefel anhat.


Donnerstag, 14. April 2016

Rezension zu "Als wir Schwestern waren"von Marie Jansen

TB mit 385 Seiten
Blanvalet Verlag
Roman/Familiengeschichte/Krieg
Preis 9,99€

Meine Bewertung


Um was geht es



Hamburg 1905. Vivianne und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die freiheitsliebende Vivianne schleicht sich des Nachts immer gern auf das Nachbargestüt und begegnet dort einem französischen Kunstreiter  Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist fasziniert von dieser schillernden Welt und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth in einer unglücklich, kinderlosen Ehe – bis sie ein Baby vor ihrer Haustür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und würde alles dafür tun um es bei sich zu behalten.

Meine Meinung

Ich hatte Lust wieder auf eine ausgefallene Familiengeschichte und diese hat es wirklich in sich. Ich habe sie geradezu verschlungen. Sie ist unglaublich detailliert geschrieben und gerade die historischen Kriege und wie die Menschen in diesen Zeiten gelebt haben war unglaublich realistisch erzählt. Ich konnte mit den beiden Schwestern und deren Familien mitfühlen, wie diese gehungert haben, es schwer hatten wenn diese auch noch Angst vor Verfolgung haben mussten. Dazu noch die Angst es der Familie nicht Recht zu machen. Elizabeth beugt sich der Familie, heiratet einen Mann der sie nie glücklich machen kann eine kinderlose Ehe zu führen und dann noch nicht mal zu wissen, ob sie jemals ihre Schwester wiedersehn wird. Auf der anderen Seite die Schwester die rebelliert, sich einem Zirkus anschließt und selbst ein Star der Manege wird und glücklich aber unter beschwerlichen Zuständen leben muss. Beides starke Persönlichkeiten auch wird der Krieg dazu beitragen das sie sich ehr entfernen statt sich anzunähern.

Das Ganze fängt aber mit einer Auktion an, in der Simone den Auftrag erhält einen Sattel und einen Koffer zu ersteigern. Als ihr Auftraggeber sich nicht meldet öffnet sie die Kiste und entdeckt Briefe und Tagebücher. In diesen befindet sich die Geschichte von Elizabeth. Simone  gräbt tiefer und gerät selbst mitten in den Sog dieser vergangenen Zeit.

Mein Fazit

Was soll ich noch groß schnaken, lest es einfach selbst und findet  heraus wie die Geschichte endet. Taucht ein in die bunte Welt des Zirkus, erlebt die Kriege und die Menschen die in dieser Zeit lebten und erlebt so manche Überraschung mehr. Ein Abtauchbuch.